Häufige Fragen - Beckenbodentraining


Hier finden Sie Antworten auf häufige gestellte Fragen zum Programm
Beckenboden: Das komplette Beckenbodenprogramm: in 12 Wochen zu Kraft, Kontinenz und neuer Lust, empfohlen für alle Frauen

Programm 1 Beckenboden: in 12 Wochen zu Kraft, Kontinenz und neuer Lust.

Für alle Frauen, die Lust haben, sich um ihren Beckenboden und ihre Bauch-und Rückenmuskulatur zu kümmern. Als Vorbeugung vor möglichen Beschwerden und bei Problemen als Hilfe zur Selbsthilfe ist Beckenbodentraining sehr geeignet. Stabile Mitte - Beckenbodentraining von der Fachfrau.
Was gibt es für Beschwerden durch eine schwache Beckenbodenmuskulatur?

Hier eine kleine Auswahl häufiger Beschwerden bei schwachem Beckenboden:

  • ✔ Tröpfchen, -oder Schwallartiger Urinverlust beim Husten, Niesen, Lachen, Springen, Laufen
  • ✔ "Drängelblase“
  • ✔ Weitegefühl in der Scheide
  • ✔ Empfindungslosigkeit beim Sex
  • ✔ Durchbrechgefühl im Rücken
  • ✔ Schmerzen beim Sex
  • ✔ Zu enge Scheide
  • ✔ Die Unfähigkeit, Blähungen zu halten
  • ✔ Hämorrhoiden, Analfissuren

Die Teilnahme an dem Programm ersetzen in keinem Fall eine Einzelphysiotherapie bei einer qualifizierten Beckenbodenphysiotherapeutin.

Nur dort kann ein individueller Befund Ihrer Körpers und Ihres Beckenbodens erhoben werden. Bei stärkerer Inkontinenz, Schmerzen im Beckenboden, Gefühl von Senkung der Organen ist es sinnvoll, mit Ihrer Gynäkologin oder Hausärztin über Ihre Probleme zu sprechen und sie nach einem Rezept für Beckenbodenphysiotherapie zu fragen.

Das Beckenbodenprogramm ist für folgende Personen nicht geignet

Für Frauen und Männer

  • ✘ Mit Hüftendoprothesen (Vorsicht bei Bewegungen, die die Hüfte herausspringen lassen könnten, fragen Sie Ihre OperateurIn und klären vorher ab, welche Übungen Sie nicht machen dürfen)
  • ✘ Mit hohem Blutdruck
  • ✘ Mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • ✘ In der Schwangerschaft
  • ✘ Mit schweren Organsenkungen


Bitte sprechen Sie in all diesen Fällen zuerst mit Ihrer behandelnden Ärztin, bevor Sie mit diesem Programm beginnen.

Das Beckenbodenprogramm ist in jedem Fall eine geeignete Fortsetzung der Einzelphysiotherapie und bietet sich außerdem für alle Frauen an, die etwas für sich und Ihren Beckenboden tun wollen.

Zu Hause und mit individueller Zeiteinteilung geht das häufig viel leichter. Sie haben eine freie Zeiteinteilung und können Ihren Beckenboden unabhängig von Terminen trainieren.

So ist dieses Beckenbodenprogramm auch entstanden: Zum Einen aus den Anfragen von Frauen, die irgendwo ganz weit weg von meinem Standort Hamburg wohnen und zum Anderen aus dem Wunsch meiner Patientinnen, eine Anleitung für Beckenbodenübungen zu Hause zu haben...(„ Ach, Frau Liesner, wenn ich Sie doch zu Hause neben meiner Matte sitzen hätte.“) Jetzt bin ich da!!! Legen wir los!

Nein! Da ich die Fehler kenne, die meistens gemacht werden, sage ich während jeder Übung an, was man falsch machen könnte und wie es richtig geht.

So ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass Sie etwas Falsches üben, schließlich kenne ich meine „ Pappenheimer“☺.
Spätestens am Ende der 12 Wochen sind Ihnen die Korrekturen in Fleisch und Blut übergegangen.

Selbstverständlich!

Genau deshalb haben Sie den verlängerten Zugriff auf das Programm (18 Wochen voller Zugriff auf alle Videos und Übungen.) Wenn Sie in Ihren Ferien nicht üben können, würde ich an Ihrer Stelle danach die Trainingswoche noch einmal wiederholen, mit der Sie aufgehört haben, und dann weitermachen.

Unbedingt! Ich hole Sie da ab, wo Sie sind und jede Woche wird es anstrengender.

Sie turnen sowieso immer nur in Ihrem Rahmen, also so, wie es für Sie persönlich möglich ist. Das bedeutet: Keine Schmerzen und auch der Muskelkater darf nicht zu stark sein.

Nein! Grundsätzlich gilt: Es darf gar nichts weh tun!

Weder bei den Übungen noch danach. Alles andere ist falsch verstandener Ehrgeiz! Sie kommen besser zum Ziel, wenn Sie Ihren Körper respektieren und Sie sich innerhalb Ihrer eigenen Grenzen bewegen. Auch dann werden Sie mit mehr Kraft, mehr Stabilität und mehr Gefühl belohnt.-)

Das kommt immer darauf an, warum sich Ihre Blase abgesenkt hat.

Liegt es an einem Abriss der Muskulatur unter der Geburt oder an einem „Ausleiern“ der bindegewebigen Aufhängung des Beckenbodens, kann sich die Blase (oder auch die Gebärmutter und/oder der Darm) durch ein Muskeltraining nicht wieder an ihren ursprünglichen Ort zurückbewegen. Liegt die Senkung aber an einer Muskelschwäche, kann sich der Befund durchaus verbessern. Man weiß aus neuen Studien, dass sich durch richtiges Training eine Senkung jeweils um einen Grad verbessern lässt. Haben Sie also eine Blasensenkung 2.Grades können Sie diese auf eine Senkung 1.Grades zurücktrainieren, was schon viel ausmacht. Fragen Sie also Ihre (Uro-)Gynäkologin oder Ihre Beckenbodenphysiotherapeutin, woran Ihre Senkung liegt, machmal lässt sich das gut feststellen.

Definitiv! Ich habe immer noch nicht begriffen, warum da so wenig drüber gesprochen wird...

Vielleicht liegt es daran, dass das Glücksgefühl, ein Baby zu haben, so über allem schwebt? Oder, dass die Gynäkologie bis vor einigen Jahren ein sehr „Männerlastiger“ Beruf war? Das soll die männlichen Frauenärzte in keiner Weise diskriminieren, aber ich glaube schon, dass sich ein Mann nicht wirklich vorstellen kann, wie es sich anfühlt, wenn der Bauch nach einer Schwangerschaft hängt, wenn der Rücken durchbricht, wenn man morgens nach einer durchwachten Nacht aufwacht, wie es ist, wenn beim Tennisspielen der Slip nass wird, wie ungewohnt der 1.Sex nach der Geburt ist. Usw.....Ich habe inzwischen so viele Frauenärztinnen als Patientinnen gehabt, dass ich weiß, wie schockiert selbst diese waren. Das haben sie während des Studiums nie gelernt und die ganzen Probleme werden nicht unbedingt thematisiert....

Ganz einfach:

Ich habe 2 Sachen verbunden: Die Beckenbodentherapie, die nach dem heutigen Stand der Wissenschaft, die richtige ist und die 20jährige Erfahrung, die ich mit so vielen Patientinnen sammeln durfte.

Die Videos setzen nichts voraus, ich hole Sie da ab, wo Sie sind.

Die Videos bauen aufeinander auf, so dass sich die Intensität jede Woche steigert und Sie jede Woche kräftiger (Programm 3: schmerzfreier) werden. Die Trainings-Videos sind in echter Mitmach-Länge! Zu jdem Video gibt es begleitende Informationen zum Nachlesen.

Nein, es ist es definitiv nie zu spät etwas für den Beckenboden zu tun.

Muskeln lassen sich immer trainieren! Das Problem ist, dass die Muskelzellen im Beckenboden durch Nichtgebrauch beim Älterwerden nach und nach durch Bindegewebszellen ersetzt werden. Und da müssen wir einfach gegen an arbeiten.... Also legen Sie los,- lassen Sie sich vielleicht etwas mehr Zeit und freuen Sie sich darauf, danach wieder mehr in Ihrem Körper zu Hause zu sein. Beckenbodengymnastik kann Spaß machen:-)

In unsere Praxis kommen übrigens auch 80jährige Patienten, die es- zu Recht- nervt, wenn es dröppelt...(oder auch natürlich bei anderen Beckenbodenproblemen.)

Ja, das tun Sie, natürlich!

Sie lernen, den Druck auf den Beckenboden zu reduzieren, das ist das Wichtigste! Zum Beispiel beim Husten oder auch auf dem WC. Oder eben auch richtig zu sitzen, schließlich sitzen wir so viel im Leben...

Viel: Alles ist verbunden und arbeitet zusammen: Die Bauchmuskeln, die Rückenmuskeln und die Beckenbodenmuskeln.

Und oben drauf noch das Zwerchfell, unser Haupt-Atemmuskel. Und wenn davon ein Teil ausfällt, muss der andere Teil mehr arbeiten und fängt dann zum Beispiel an, weh zu tun. Deshalb schließt StabileMitte MeinBeckenbodenprogramm die Bauch-, Rücken- und Beckenbodenmuskeln sowie das Zwerchfell mit ein.

Mit einem schönen Nebeneffekt: Der Körper sieht danach auch wieder ganz toll aus ☺

Da ich nicht nur Physiotherapeutin sondern auch Pilateslehrerin bin, sind alle Beckenbodenübungen mit Dehnungen verbunden.

Nur ein gedehnter und weicher Muskel auch kräftig sein kann. Und das fühlt sich gut an ☺. Mit gedehnten Hüften geht man zum Beispiel ganz anders und mehr Beweglichkeit spürt man im Alltag sofort. Zum Beispiel beim Bücken, beim Socken anziehen, etc.pp...

Ja: Ihre Ärztin wird Ihnen gesagt haben, wann Sie wieder mit Übungen beginnen dürfen, wenn nicht, fragen Sie bitte nach.

Das Programm ist schonend und alle Übungen für den Beckenboden bauen aufeinander auf. Und wie immer gilt:

Nichts darf weh tun, dann machen Sie es richtig. Freuen Sie sich darauf durch das ( nicht nur-) Beckenbodentraining wieder stabil zu werden.

Sie werden Ihre Kraft spüren lernen - nicht nur im Beckenboden

✔ die Kontinenz wird besser ✔ weniger Schwächegefühl im Beckenboden, ✔ weniger Rückenschmerzen ✔ Sie werden durch die Übungen entspannen lernen ✔ Ihr Darm wird ruhiger ✔ Ihre Blase wird ruhiger ✔ Sie fühlen mehr in Ihrer Sexualität ✔ Ihr Körper wird wieder definierter ✔ Sie werden stabil für Ihren anstrengenden Alltag als Frau (und Mutter) ✔ Sie lernen, beckenbodenfreundlich zu sitzen, zu stehen und zu husten / niesen